Wie wir alle wissen, hat der Dow Jones am Freitag Abend bei 366 Punkten im Minus geschlossen. Wenige Tage zuvor wurde noch ein Intraday All-Time High bei 14'279.96 Punkten markiert.
Als Erklärung für dem massiven Sell Off musste der 20. Jahrestag des Schwarzen Montags herhalten. Damals verlor der Dow 508 Punkte, was einem prozentualen Abschlag von etwa 22 Prozent entsprach. Dem gegenüber fiel der Kursrutsch vom Freitag von etwa 2,6 Prozent verhältnismäßig moderat aus.
Inzwischen bin ich der Überzeugung, dass nicht allein die eigene Psyche als eines der Kriterien für Erfolg oder Misserfolg an den Finanzmärkten verantwortlich ist. Wie der jüngste Kursrutsch dokumentiert, sollte man als Investor allgemein und Derivatetrader im Speziellen alle möglichen Aspekte -insbesondere der subjektiven- ständig im Auge behalten.
Das irgendwer am ganz großen Rat dreht, ist mehr als offensichtlich. Die Anleger sind Marionetten oder werden als Statisten zur Kurspflege instrumentalisiert. Ich weiß nicht wie ihr darüber denkt oder hatte am Freitag irgendjemand einen Gedanken an den Black Monday von 87 verschwendet? Ich nicht! Aus Sicht des Wochenendes danach muss ich sagen "Leider!". Ein paar der Punkte hätte ich gerne mitgenommen, vor allem da meine Performance in den vergangenen Tagen recht dürftig ausgefallen ist. Aber zurück zum Thema.
Erinnert ihr euch an Subprime? Ist keine 2 Monate her das Weltweit Hypothekenbanken ins Trudeln gerieten, weil faule Kredite reihenweise platzen. Als Tag für Tag Hiobsbotschaften über neue Milliardenverluste über die Ticker liefen, machte die Presse fiel Lärm und zeichnete ein Bild vom Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems. Ein paar Wochen später wurde der höchste Stand des Dow gemessen und in der Euro am Sonntag war zu lesen, dass die Aktienmärkte vor einer Neubewertung stünden. Wer jetzt nicht auf Aktien setzen würde, dem könne nicht geholfen werden. Und dann sowas? Wegen eines "Jubiläums", dass sich zum 20. Mal jährt flippen die Marktteilnehmer aus? Wer bewegt denn nun eigentlich die Kurse? Die panikartig reagierenden Kleinanleger oder die besonnenen Strategen der Investmentbanken?
Aber zum Glück gibt es die Presse, die für alles eine plausible Antwort findet.
US Presse:
Quote:
Deutsche Presse:
Quote:

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Beste Grüße
dT







Konsequenzen zur Folge hat. Diese "Konsequenzen" gibt es heute nicht, da die Staat und Wirtschaft alle entstehenden Unkosten auf den Verbraucher umlegen. Tolles Rechenmodell!
