UBS liegt richtig
Italien ist zumindest statistisch der richtige Weltmeister. Die Grossbank UBS hatte am 21. April in einer Prognose Italien als Gewinner des Worldcups in Deutschland vorausgesagt und damit voll ins Schwarze getroffen. Ansonsten hielt sich die Realität nicht sehr genau an die ökonometrischen Vorgaben. In ihrem mit historischen und aktuellen Daten gefütterten Prognosemodell hatte die UBS einen WM-Final Italien gegen Brasilien vorausgesagt. Weil Weltmeister nur selten von fremden Kontinenten stammen, gab die Statistik Italien bei einer Weltmeisterschaft in Deutschland die leicht besseren Chancen.
So präzis das ökonometrische Modell den Weltmeister ermittelte, so weit lag es sonst teilweise daneben. Bei der Achtelfinalqualifikation lag die Trefferrate zwar noch bei über 80 Prozent und bei der Viertelfinalqualifikation ebenfalls bei über 60 Prozent. Von den Halbfinalisten wurde mit Italien aber nur noch einer richtig ermittelt. Die grössten Enttäuschungen waren demnach die Niederlande und Argentinien, die beide ins Halbfinal hätten kommen sollen.
Weit unter den Erwartungen blieben auch die Brasilianer. Besser als erwartet schlugen sich die Deutschen, denen die Statistik ein Aus gegen Argentinien im Viertelfinal prophezeit hatte, sowie die Franzosen und Portugiesen, die beide gar zwei Runden weiter kamen. (ap)
UBS investor’s guide Fussballweltmeisterschaft 2006 Spezialausgabe
Inhalt:[list]Was die Ökonomen prognostizieren
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Die 11 selektionierten Titel
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