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Mittlerweile soll Cruddas ein Vermögen von 800 Mio. Pfund (1,18 Mrd. Euro) besitzen. Vor wenigen Wochen kürte die "Sunday Times" den 53-Jährigen zum reichsten Mann der Londoner City, "Management Today" adelte ihn zu Großbritanniens "Unternehmer des Jahres". Insgesamt seien über CMC Markets 2006 weltweit Transaktionen im Wert von 620 Mrd. Euro gelaufen, berichtet Stefan Riße, Direktor der deutschen Niederlassung in Frankfurt. In Deutschland waren es bereits 106 Mrd. Euro.
Aus der FTD von gestern
http://ftd.de/boersen_maerkte/geldanlage/185264.html?p=1
Neben Riße kommen im Artikel auch Anlegerschützer zu Wort und selbst die BaFin wird zitiert
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Anlegerschützer Kurz sind solche Parolen suspekt: "Die Gefahr ist groß, dass Anleger Risiken eingehen, die sie nicht überschauen." Und so fordert der Bremer Psychologieprofessor Gerhard Meyer eine verschärfte Kontrolle durch den Staat. "Die Anbieter blenden in ihren Warnungen die emotionale Komponente aus, und hier handelt es sich um Zockerprodukte par excellence", kritisiert der Forscher. Der Staat müsse die Plattformbetreiber zu denselben Vorsorgemaßnahmen zwingen wie Glücksspielanbieter. Das hieße: Verbot aggressiver Werbung, intensive Mitarbeiterschulung, rigide Zugangskontrollen sowie umfangreiche Programme zur Prävention und Früherkennung von Suchtfällen.
Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin sieht keinen Handlungsbedarf. CFD seien legale Finanzmarktinstrumente, die nur auf Marktmanipulation und Insiderhandel überprüft werden müssten. Für Glücksspiel sei man ohnedies nicht zuständig.