Quote:Sparkassen-Broker wirbt um private Investmentclubs
Die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) hofft, dass private Investmentclubs beim Sparkassen-Broker „eine neue Heimat“ finden. Viele andere Banken haben den Anlegervereinigungen die Depots gekündigt. Die Direktbank der Sparkassen bietet den Clubs jetzt an, ihre Konten als Depotbank zu führen.
Die DSW ist Dachverband der aktuell rund 7 000 Clubs. Die Idee der Zusammenschlüsse von privaten Anlegern, die ihr Geld in einen Topf werfen und gemeinsam Anlageentscheidungen treffen, hat die DSW schon 1963 aus den USA nach Deutschland importiert.
Die privaten Investmentclubs hätten jedoch seit Jahren „massive Schwierigkeiten“, Depotbanken zu finden, sagte Ulrich Hocker, Hauptgeschäftsführer der DSW, bei einer gemeinsamen Pressekonferenz von DSW und Sparkassen-Broker (S-Broker) in Frankfurt. In den vergangenen Monaten habe sich die Situation nochmals deutlich zugespitzt. Mehr als die Hälfte der Clubs habe inzwischen keine Banken mehr. „Damit stand die Idee der Clubs kurz vor dem endgültigen Aus“, meinte Hocker. Die Banken hätten den Clubs die Konten mit der Begründung gekündigt, der Aufwand sei zu hoch.
Quelle. Handelsblatt





